Hej, 11Freunde,

ich will gar nicht meckern, weil technisch habt Ihr natürlich recht. Bergisch Gladbach, genauer genommen der SV Bergisch Gladbach 09, ist fußballerisch ein stetes Monument der Erfolglosigkeit. Insofern taucht die Stadt eindeutig zu Recht in Eurer Rangliste der zehn erfolglosesten Fußballstädte auf. (Was übrigens eine recht hübsche Idee ist, auch wenn sie mir in einer etwas albernen Rangliste verschwendet scheint)
Technisch heißt in diesem Fall: Wenn man bloß den Männerfußball betrachtet. Was Ihr ja tut, für den Frauenfußball habt Ihr Euch ja nun extra Freundinnen angelacht.

Werfen wir aber mal ganz kurz einen Blick auf die Geschichte der mittlerweile nicht mehr existenten Abteilung für Damenfußball, wie es seinerzeit ja nun noch hieß, der SSG 09 Bergisch Gladbach, wie der Verein seinerzeit ja nun noch hieß: Ab 1977 wurde der Verein in den darauffolgenden zwölf Jahren neun mal Meister*. Okay, okay, ich versteh schon: Männerfußball hier, Frauenfußball da. Meisterschaften sind jetzt nicht so der Knüller. Kein Problem.

Aber: Weltpokalsieger 1981 & 1984. In Taiwan. Der Vorläufer der Weltmeisterschaft. Bergisch Gladbach, zweifacher Weltmeister im Fußball, quasi.

„Die zehn erfolglosesten Fußballstädte“ und „Zweifacher Weltmeister im Frauenfußball“ passt nicht wirklich zusammen. Bei aller Verständnis der Trennung der Themen.

Find ich so,
icke.

* 1979 Endspiel im Stadion An der Paffrather Straße und 1:0 Sieg gegen Bayern München, der Spielbeobachter erinnert sich anwesend gewesen zu sein.

VHS Workshop 101-0815 „Extreme Trainerstuhlsäging“ für Fortgeschrittene

Liebe Workshopteilnehmer,

ich freue mich, dass Sie alle hier so eifrig zusammen gekommen sind, um auch als Fortgeschrittene an unserem kleinen Kurs „Extreme Trainerstuhlsäging“ teilzunehmen. Als kleine Erinnerung: Im ersten Teil unseres Kurses lernten wir, dass die beste Position, um die Weiterbeschäftigung eines Fußballlehrers zu verhindern, die des Redakteurs oder Reporters einer Boulevardzeitung ist. Insbesondere dann, wenn die Stadt, in der Sie sich befinden, medial fest in der Hand Ihres Herausgebers ist.

Heute wollen wir uns einen etwas schwereren Fall vornehmen als, sagen wir einmal, eine lange Niederlagenserie, eines beschlossenen Abstiegs oder ähnlich Eindeutiges. Nehmen wir mal an, der Verein, um dessen Trainer es geht, hat nach einem schlechten bis durchwachsenem, aber keineswegs aussichtslosen, Start ein richtig gutes Spiel gemacht. Zu Hause, vor den Augen der städtischen Öffentlichkeit. Gegen eine Mannschaft aus der Tabellenspitze. Wenn es gut für Sie, liebe Workshopteilnehmer, läuft, hat der Verein nur Unentschieden gespielt, obwohl mehr drin gewesen wäre. Trotz dieser schlechten Punktausbeute herrscht allgemeine Zufriedenheit, denn die Mannschaft hat gegen einen schweren Gegner ein beherztes Spiel und guten Fußball gezeigt. Aber werfen Sie nicht die Flinte ins Korn: Wenn es zum Beispiel richtig gut für Sie läuft, dann führt dieses Unentschieden dazu, dass der Verein aufgrund des mageren einen Punktes nur 17. nach Ablauf des gesamten Spieltages ist.

Da gilt es vorbereitet zu sein!

Was also tun? Schließlich können Sie nicht einfach draufhauen, wie es sonst Ihre Art ist, die ganze Stadt hat ja gesehen, dass das Engagement der Mannschaft hoch war, dass sie spielerisch zu überzeugen wußte, dass sie trotz einer Schwächephase, in der sie auch das Gegentor kassieren musste, sich wieder ins Spiel zurück kämpfen und spielen konnte. Nein, mit draufhauen erreichen Sie hier niemanden. Da gilt es subtiler vorzugehen:

Legen Sie einen ersten Schwerpunkt auf die nervöse Stimmung im Umfeld und unter den Fans vor dem Spiel. Betonen Sie Ihre Mitarbeit am Entstehen dieser Stimmung und präsentieren Sie sich als Ventil, als Vertreter der Unzufriedenen, der Ungehörten. Schreiben Sie zum Beispiel: „Mit der „kölschen Klagemauer“ hatte [Name Ihrer Zeitung] den Fans ein Forum gegeben. Mit Briefen und im Internet hatten die FC-Anhänger ihren Unmut zum Ausdruck gebracht. Vor dem Anpfiff gab es Pfiffe gegen Trainer [Name des Trainers].“

Das aber ist angesichts des anschließenden couragierten Auftretens der Mannschaft wenig bis gar nichts wert, wenn Sie nicht in der Lage sind, eine Verbindung herzustellen zwischen Ihrem oppositionellen Tun und dem Spiel der Mannschaft. Seien Sie mutig, setzen Sie Zeichen, aber lassen Sie ein kleines Hintertürchen offen. Schreiben Sie also weiter: „.. Vor dem Anpfiff gab es Pfiffe gegen Trainer [Name des Trainers]. Und das zeigte offenbar Wirkung: Nur auf zwei Positionen verändert, aber wie verwandelt kamen die Kölner aufs Spielfeld. Bissig in den Zweikämpfen, ideenreich im Spiel nach vorne..“ – Haben Sie das verstanden? Ihr Engagement, meine Damen und Herren, hat ganz offenbar dazu geführt, dass eine Mannschaft nicht nur wie verwandelt und bissig spielt, sondern zudem noch ideenreich. Sie haben vollbracht, wozu der Trainer, dessen Kopf Sie rollen sehen wollen, nicht in der Lage ist.

Nun haben wir also dem Leser klar gemacht, wer wirklich für diese Veränderung im Spiel der Mannschaft verantwortlich ist. Aber vergessen wir nicht, es ist ja Ihre Aufgabe, eine Weiterbeschäftigung des Trainers alsbald zu verhindern. Da ist es auch in guten Stunden nötig, deutlich zu machen, dass diese guten Stunden trotz des Trainers und nicht seinetwegen erreicht wurden. Wenn Sie hier keine Beweise finden können – das macht doch nichts. Behaupten Sie einfach etwas. Schreiben Sie zum Beispiel: „Danach schien der FC die Gäste in Grund und Boden zu kämpfen. Doch von der Bank kamen immer wieder Signale, einen Gang runterzuschalten. Der falsche Weg.“ Niemand außer Ihnen hat diese Signale gesehen? Kein Problem, glauben Sie mir, es geht darum, in der nächsten schlechten Situation auf etwas verweisen zu können, dass zeigt, dass dieser Trainer auch in guten Zeiten im Weg stand und das Positive verhindern wollte. Nur so, werte Teilnehmer, können Sie eines Tages Ihr Ziel erreichen.

Zum Abschluß noch einen kleinen Tipp: Bleiben Sie flexibel! Sie haben zum Beispiel den ganzen Sommer über die hoffnungsvolle Zukunft des jungen Spielers T.Y. im offensiven Mittelfeld bejubelt? Der mußte nun auf die Bank, ausgetauscht gegen den, ein gutes Spiel machenden, ebenfalls recht jungen A.M.? Ignorieren Sie einfach, dass Ihr dies auf Kosten des von Ihnen protegierten Spielers T.Y. ging, ignorieren Sie einfach, dass Sie noch im letzten Spiel die Einwechslung A.M. als taktische Frechheit brandmarkten und fragen Sie empört „Warum schmorte er so lange auf der Bank?“. Seien Sie flexibel. Sie haben ein Ziel zu erreichen! Da hilft Ihnen weder Logik noch Anstand.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Press The Reset Please.

Fußball ist total toll. Okay, Okay, wenn es mal nicht so läuft, im Verein des Herzens, dann ist es irgendwie doof, Fußballfan, oder besser: Vereinsfan zu sein.

Und auch wenn ich die Untergangsstimmung, die in weiten Teilen des Anhangs des 1. FC Köln herrscht nicht teilen kann, sieht das schon doof aus:

tabellensituation der 1. Bundesliga

Aber, aber, kein Problem, das schlaue Fan baut vor und hat noch einen Zweitverein zu bieten. Läuft es mal nicht so gut bei dem Einen, hat er noch den Anderen, der dann die emotionalen Kastanien aus dem Feuer holt:

tabellensituation der 2. Bundesliga

Hmpf. Nun gut. Als Mann von Welt gibt es natürlich irgendwo auf dem Planeten noch einen dritten, dem emotionalen Haushalt dienlichen Verein, sagenwirmal zum Beispiel Independiente de Avellaneda aus Argentinien.

tabellensituation der argentinischen Liga

Örks. Summa Summarum 17 Spiele, 1 Sieg, 6 Unentschieden, 10 Niederlagen. 14:32 Tore. Platzierungen der kommenden Gegner: 3., 3. und (Puh!): 17..

Ich will ein Reset. Sofort.

Lieber Kölner Stadt-Anzeiger,

eigentlich machst Du das ja wirklich vorbildlich. In Deiner Onlineausgabe darüber zu berichten, dass der zwielichtige „Ermittler“ der UEFA und angebliche Café King-Freund Robin Boksic im Rahmen seiner bislang völlig haltlosen und hanebüchenen Beschuldigungen über Spielmanipulationen auch zwei Mitglieder der Kölner Mannschaft als Schuldige nennt ohne dies belegen zu können, ist eindeutig Dein Job.
Dass Du diesen Job seriös betreiben willst und im Gegensatz zum Boulevardblättchen Express darauf verzichtest, diese Spieler beim Namen zu nennen und stattdessen nur von „zwei Kölner Profis“ sprichst, ehrt Dich. Also, eigentlich ehrt es Dich nicht, weil es ja eigentlich Standard sein sollte, aber nun gut, die mediale Landschaft ist, wie sie ist, und von daher: Es ehrt Dich. Gut gemacht.

Dass Du dann allerdings neben dem Artikel ein Foto der beiden Spieler zeigst und als Bildunterschrift deren Namen wählst, wirkt recht dämlich. Oder eben doch weniger ehrenhaft.

Beste Grüße,
icke.

[Update: Der Text ist mittlerweile dahingehend geändert worden, dass die Namen der beiden Beschuldigten genannt werden.]

Union ist Herthas Chance

Die Anzahl der Diskussionen geht in Richtung unendlich, auch hier ist sie schon ansatzweise geführt worden: Woran liegt es, dass Hertha BSC, trotz einiger Jahre in Liga Eins und Champions League so wenig Standing hat in Berlin. Die Zahl der Antworten ist nicht geringer: Lange Zweiligajahre in jener Zeit als eh wenig Menschen zum Fußball gingen; ein Stadion, das alles mögliche ist, aber kein gemütliches Zuhause; die ehemalige Frontstadt Berlin, in „die Leute aus Heimweh hinzieh’n“ und ihren Heimatverein mitbringen; die Aufgabe der innerstädtischen Heimat Wedding und der Umzug nach Charlottenburg; die Großmäuligkeit nach dem Aufstieg und der Anspruch, ab sofort und von oben verordnet „Hauptstadtclub“ zu sein; und, und, und..

Und auch wenn so mancher Hertha-Fan davon schwadroniert, das heute stattfindende Spiel gegen den 1. FC Union sei ja gar kein richtiges Derby, weil es ja nicht in der ersten Liga stattfinde – Hertha BSC kann heute weit mehr gewinnen als nur die 3 Punkte, um die es neben all der Aufregung heute abend auch noch geht. Union nämlich hat zwar auch einen ganzen Sack voll Probleme, den es mit sich herumträgt und die meisten mit der Silbe „Geld“ beginnen, aber in der Währung „Authentizität“ können die Köpenicker baden wie einst Onkel Dagobert im Geldspeicher.

Und jedes Duell auf Augenhöhe – sehen wir mal von finanziellen und sportlichen Unterschieden ab und nehmen als Maßstab für die Augenhöhe nur die Ligazugehörigkeit – hilft Hertha sich zu verorten in Berlin. Sich an der örtlich bedingten Rivalität mit einem zwar in jeder Hinsicht deutlich kleineren, aber endlich mal ernstzunehmenden anderen Berliner Verein reibend, gewinnt Hertha an Wahrhaftigkeit. Die stärkere Authentizität der Rot-Weißen färbt ab, das blaue-weiße „Wir“ hat endlich einen Gegenpart, das „Sie“, dass das „Wir“ braucht, um sich zu definieren. Und von „Wir“ und „Sie“ hat Union jede Menge zu bieten.

Es ist zu vermuten, daß das heutige Spiel nicht nur das erste Derby dieser Art, sondern auf kurz- bis mittelfristige Sicht auch das letzte sein wird, abgesehen vom Rückspiel natürlich. Hertha strebt den sofortigen Wiederaufstieg nicht nur an, sondern stellt sich dabei bislang auch sehr gut an und Union wird den Sprung in Liga Eins wohl nicht so schnell schaffen, falls überhaupt. Das ist für Union zwar schade, denn auch die Köpenicker profitieren vom Derby, aber für Hertha ist es der deutlich größere Verlust.

Öffentliche Wissensprotzerei erbeten: Eisenbahnklubs mit Zug im Wappen und Erfolg.

Nerdism gibts an jeder Ecke. Und auf allen Schienen. Ein sehr guter Freund zum Beispiel ist ein Eisenbahnfetischist. Nicht, daß wir uns falsch verstehen: Nie wollte er als kleiner Junge Schaffner werden (vielleicht aber hat er mir das auch immer nur verschwiegen) und eine Modelleisenbahn hat er auch nicht im Keller aufgebaut, was nicht daran liegt, daß die Berliner Keller eher nicht zum Aufbau einer solchen Anlage geeignet sind. Nein, die pure Lust am Reisen auf Schienen ist es, die ihn zum Fetischisten werden ließ. Die treibt dann auch schon mal die schönsten Blüten, wenn er sich zum Beispiel haargenau damit auseinander setzt, welche Länder auf diesem Planeten die Frechheit besitzen, keine personentransportierende Eisenbahn feil zu bieten.
Und auch wenn ich den Grad der Verehrung nicht ganz teile, so kann ich doch diese Schienenreiselust teilen: Kein umweltversauendes Flugzeug der Welt und kein enges und gefährliches Auto der Welt kann das gemütliche Reisen auf der Schiene ersetzen.

Lange Vorrede – was zum Teufel hat das alles mit Fußball zu tun? Die Champions League ist schuld. Genauer genommen der am gestrigen Abend gegen den FC Basel spielende rumänische Vertreter und zukünftige Gruppengegner des FC Bayern, der CFR Cluj.
Anläßlich dieses Spiels nämlich fiel mir auf, daß das Zentrum des Wappens des Vereines unübersehbar eine Lokomotive bildet:


(Quelle: Wikipedia)

Zugegebenermaßen hätte das schon früher auffallen können, schließlich hat der Verein schon 2008 mit einem Sieg in der Champions League gegen die Roma und einem Unentschieden gegen Chelsea für Aufsehen gesorgt und auch damals schon hieß der Verein CFR, was für Căile Ferate Române steht und damit für die staatliche Eisenbahngesellschaft Rumäniens.

In Anbetracht dieses Wappens frug ich mich leise, welche Fußballvereinswappen es denn da noch so gibt, die eine Lokomotive, einen Zug oder Bahnverwandtes abbilden. Und ich scheiterte jämmerlich. Lokomotive Leipzig fällt einem wohl als erstes ein, aber erstens trug der Verein nie ein Abbild seiner Namensgeberin im Wappen (soweit ich weiß, jedenfalls) und zweitens wollte ich mich nicht in die Niederungen des Fußballs begeben. Denn ohne Zweifel gibt es weltweit in jedem vierten Nest einen Eisenbahner Sportverein – die aber alle durchzuforsten, wäre eine Lebensaufgabe. Nun gut, liebe Leipziger, zugegeben: Angesichts der recht ruhmreichen Vergangenheit könnte man Lok da noch gelten lassen, aber auch dann wird aus einem gelben Ball auf blauem Grund keine Eisenbahn.

Lokomotive Moskau, oder, wie mich Wikipedia belehrt: Lokomotiw Moskwa kommt als nächstes in den Sinn, und siehe da: In der Tat, eindeutig eine Eisenbahn im Wappen. Fein. Vermutlich gibt es in jedem ehemals sozialistischen Land noch eine BSG Schiene oder ähnliches, die auch mal einen nationalen Titel gewonnen hat oder über einen gewissen internationalen Bekanntheitsgrad verfügt – nur: Wie heißen die? Von Lokomotive Warschau hab ich jedenfalls noch nichts gehört. Und: Haben sie eine Lokomotive oder einen Zug im Wappen? Haben sie jemals etwas gerissen? Und: Außerhalb des postsozialistischen Blocks: Anyone?

Das ist eine Rechercheaufgabe für Jahrzehnte. Oder eben für einen überdurchschnittlich gebildeten, kreativen und allseits interessierten Schwarm. Jaja, Euch meinte ich mit dieser Honigumdenbartschmiererei. Bittscheen: Schlaue und erhellende Antworten in den Kommentaren sind hiermit erbeten und herzlich willkommen. Dankscheen.

„Warum macht der das denn nich? Ditt sieht doch jeder Blinde!“

„Alta, ditt geht doch so nicht. Der Moskito vorne drin, der kann doch nüscht, ditt ham wa ja nu seit ’nem Jahr gesehen. Nüscht kann der. Jeder Ball verspringt dem. Wozu ham wa denn den Savran gekauft, nu muss der och mal spielen. Ick versteh ditt nich: Warum bringt der Neuhaus denn den nicht? Warum läßt der immer wieder den ollen Mosquera spielen, diese blinde Nuss, der kann doch nüscht, ditt sieht doch jeder. Jeder sieht ditt, nur der Neuhaus nich.
Und was ist mit dem Peitz, ditt ist doch mal n Turm in der Schlacht, wie wir ihn brauchen, der haut die Dinger wenigstens raus, okay, der Neuhaus sagt, dass der offensiv nüscht kann, und nüscht gegen olle Macces, hier der Younga-Mouhani, ich mein, jut, der ist nu wirklich oll inzwischen, muss der Neuhaus halt ma den Peitz bringen, der war doch letztet Jahr ’n Juter.
Na jut, Neuhaus sagt, der passt grad nich ins System, aber ALTA! – Was solln der Scheiss mit dem System, ick mein 4-2-3-1 – ditt kann vielleicht Spanien. Oder meinetwegen och Schland. Aber wir sind Union, und nicht irgendso eine Zauberzirkustruppe, ditt können die Jungs doch gar nicht. ‚N schönet 4-4-2, ditt können die. Aber hier irgenso einen Quatsch, nur weil die das bei der WM auch gespielt haben, was ist denn ditt fürn Murks?
Alta, ick sag dir ditt: Ditt sieht jeder im Stadion. Mosquera raus, Peitz rin, ’n anständiges System und nich so’n neumodischen Schweinskrams da und dann läuft ditt. Aber uff uns hört der Neuhaus ja nich. So kann ditt ja nüscht werden.“