Im Gänseblümchenland

Werte Leserin, werter Leser, kennen Sie SOCAR? Ja? Gut, dann brauche ich ja nicht weiter reden.
Für den unwahrscheinlichen Fall, dass nicht: State Oil Company of Azerbajian Republic. Ah, Aserbaidschan! Das Land am Kaspischen Meer, dessen Brutoinlandprodukt zu 67% durch das Ölgeschäft zustande kommt, gefördert durch eben jenes in Baku ansässige Unternehmen. Was Sie vielleicht nicht wissen – und bitte verstehen Sie das unter keinen Umständen als Vorwurf – ist, dass SOCAR 100% des aufstrebenden Fußballvereins Qarabağ FK besitzt. Und zudem bedeutende Anteile an Rekordmeister Neftchi PFK sowie weiteren 16 (!) Erst- und Zweitligisten. Darüber hinaus heißt die Liga seit einigen Jahren SOCAR Premyer Liqası. Diese wurde übrigens gerade vor zwei Tagen gewonnen von, na? Genau, Qarabağ FK. Welch ein Zufall.
Liebe Leserin, lieber Leser, hören Sie sie auch trapsen, die Vetternwirtschaft, die Klüngel- und Mauschelei? Oder sollte ich sagen, hören Sie sie trampeln? Stampfen?

Dann tut es mir leid, ich habe Ihr Vertrauen brutal und hinterrücks missbraucht. Ich hab mir das alles ausgedacht. Also, nicht alles, SOCAR gibt es, Aserbaidschan gibt es, Qarabağ FK hat tatsächlich gerade die Meisterschaft gewonnen und Neftchi PFK ist Rekordmeister. Die Anteile habe ich mir ausgedacht, frei erfunden, aus den Fingern gezogen. Entschuldigung Aserbaidschan.

Die Zusammenhänge zwischen von mir zurecht gelogenen Anteilbesitzer und Meisterschaft haben Sie sich dazu gedacht, falls Sie das denn getan haben. Liegt ja auch nahe, nicht wahr? Kaukasus, irgendwo dahinten, wo die Korruption und dergleichen am Wegesrand blüht wie hierzulande die Gänseblümchen. Hierzulande jedenfalls würde so etwas nicht passieren. Da könnte ein teilstaatliches Unternehmen sagenwirmal den amtierenden Pokalsieger besitzen und zudem, mal aus der Fingern gesogen, Anteile an Bayern München und Aufsteiger FC Ingolstadt halten sowie als Sponsor beim HSV, Werder Bremen, Hannover 96, Eintracht Braunschweig, Hertha BSC, Schalke 04, Borussia Dortmund, VfL Bochum, Borussia Mönchengladbach, Werbung Leipzig, dem 1.FC Kaiserslautern, der TSG Hoffenheim, der Spvgg Greuther Fürth, dem 1.FC Nürnberg und 1860 München auftreten und zudem noch Haupt- und Premiumsponsor bei oben erwähntem Pokalwettbewerb sein und niemand käme auf den Gedanken, dass da etwas im Argen liegen könnte. Naja, gut, niemand nicht. Aber jene, die es erwähnen, herrje, das sind eh Spinner. Aluhütler. Verschwörungstheoretiker. Im besten Falle Neider.

Denn: In Deutschland wird nicht gemauschelt, nicht geklüngelt. Ist ja alles rechtens. Das darf so. Und wir sind hier schließlich im Land des Anstands und der Ordnung, da wird auch nicht gedopt. Oder bestochen, um eine Fußballweltmeisterschaft ausrichten zu dürfen. So etwas machen nur die anderen. Wir nicht. Niemals. Deswegen kann man auch seelenruhig zusehen, wenn ein solches Interessenkonflikte gebärendes Geflecht entsteht.

Ist das noch blinder Patriotismus und kann das nicht einfach weg?

Wettbewerb

Es begab sich in der Saison 2002/03 in der zweiten Bundesliga. Der ruhmreiche 1.FC Köln hatte mal wieder, wie so oft, jede Menge Ruhm nach Hause gebracht. Um diesen dann, wie noch weitaus öfter, weg zu werfen.

Eine Saison lang konnten wir ganz ohne jede Ironie singen, dass es niemand wagen würde, unseren effzeh zu schlagen. Na ja fast, am 26. Spieltag verlor die Mannschaft gegen die von Mainz, zu Hause. Ansonsten gab es eine gute Menge Unentschieden (derer elf) und noch mehr Siege (achtzehn) bis am 30. Spieltag das hochgesteckte Saisonziel erreicht war: der Aufstieg in die erste Bundesliga. Sieben Punkte Vorsprung auf Freiburg, Tabellenzweiter, zwölf auf einen Nichtaufstiegsplatz. Unschlagbar (fast).

Was folgte waren vier Niederlagen. Freiburg wurde Zweitligameister, der Abstand auf den Nichtabstiegsplatz betrug bloße drei Pünktchen. Beim ersten Spiel nach Aufstieg drückte man noch die Augen zu, der Aufstieg war Montags erfolgt, das Spiel darauf war Freitags, gut, das Feiern, der Alkohol, der Gegner war der zweitplatzierte SC Freiburg, die fehlende Anspannung, okay. Kann passieren. Dann aber folgten drei Niederlagen gegen Mittelfeldmannschaften, die sich bereits jenseits von gut und böse befanden.

Und es ging sehr viel kaputt. Oder alles. In der darauf folgenden Saison ging es wieder nach unten, deutlich, elf Punkte Rückstand auf den Tabellensiebzehnten. Der Grundstein für diese Katastrophensaison wurde in den vier letzten Saisonspielen zuvor gelegt. Dass die Party irgendwie wichtiger ist als auffem Platz, dass das ja alles nicht so wichtig ist, dass der sportliche Wettbewerb jenseits von Saisonzielen nicht ernstzunehmen ist, dass die Pflicht reicht und darüber hinaus kein Interesse herrscht. Das alles lernte die Mannschaft in diesen vier Spielen.

Die Verärgerung war übrigens groß. Nicht mal unbedingt seitens Fans anderer Vereine (andererseits: die sozialen Medien steckten noch in den Kinderschuhen, wer weiß also?), sondern in der eigenen Fangemeinde. Zu deutlich war das nachlassen. Zu deutlich der Mangel an Lust auf Fußball, die ja eigentlich Fans und Spieler verbindet. Und auch damals schon die, wie sich später herausstellte: berechtigte, Sorge um die Spätfolgen. Sorgen um die Mentalität der Mannschaft.

Ich glaube, die Fans des FC Bayern machen einen Fehler, wenn ihre einzige Reaktion auf die Kritik am Auftreten ihrer Mannschaft dieser Tage die verteidigende ist. Natürlich, eine Verurteilung in Bausch und Bogen wäre nach dieser überaus erfolgreichen Saison völliger Quatsch. Ebenso wie das Wort „Wettbewerbsverzerrung“, auch wenn es faktisch richtig ist, wenn ein vollkommen unbesiegbares Team plötzlich ein Spiel nach dem anderen verliert, weil es für es um nichts mehr geht und es somit in den Wettbewerb eingreift. Aber die einer Wettbewerbsverzerrung zu Grunde liegende Absicht zu unterstellen, ist eben das: Quatsch.

Aber Sorgen sollten sie sich machen, wenn die Mannschaft, wie im Rasenfunk schön vorgerechnet, zum zweiten Mal in Folge überproportional viele Spiele verliert, sobald der Meistertitel feststeht. Es mangelt an Sportlichkeit, an der Einstellung und beides ist wichtig, will man noch höhere Ziele als die nationale Meisterschaft erreichen, und das, so hört man, soll ja durchaus der Fall sein bei den Großkopferten aus München.

Nicht dass ich etwas dagegen hätte, wenn dieser Verein seine Ziele nicht erreicht, ganz und gar im Gegenteil, ich hätte halt dann nur gerne, dass der 1.FC Köln in Zukunft seine Spiele gegen die Bayern am Ende der Saison ausrichten darf. Herr Spielplangestalter, was würde das kosten?

Jenseits des Dnjestr. Ein Fußballreisebericht fast ohne Fußball.

„Aus Deutschland?“
Ganz offenbar sind meine Russischkenntnisse mangelhaft genug, dass mein Ausländerstatus sofort erkannt wird. Kaum verwunderlich, bestehen sie doch nur aus knapp zehn Worten.
Ich nicke, verwirrt. Nicht nur aufgrund des schnellen Erkennens, sondern besonders aufgrund der Tatsache, dass die Nachbarin des Marktstandes, an dem ich gerade einkaufe, ihre Worte auf Deutsch an mich richtet.
„Korrespondent?“
„Tourist“
„Kommunismus angucken?“ Sie lacht.
„Auch. Und Fußball.“ Jetzt guckt sie verwirrt.

Wir befinden uns in Transnistrien. Oder, wie die einheimische Bevölkerung sagt, in Приднестро́вье / Pridnestrowje. Wir, das ist eine Reisegruppe befreundeter Unioner, die seit 2007 alle zwei Jahre durch Europa fährt, um an einem obskuren Ort Fußball zu sehen. Und um zu reisen. Uns Groundhopper zu nennen, würde diese Art von Fußballanhängern allerdings beleidigen. Wir sind eine potentiell elfköpfige Gruppe, da sind Terminfindung für bis zu zehn Tage Urlaub wichtiger als Spielansetzungen. Die Ziele werden auch nicht nach fußballerischen Gesichtspunkten ausgewählt. Und die Reiseart (Flugzeug nur wenn nötig und wenn, dann nur auf dem Rückweg) tut ihr übriges. So wird dann die Zahl der tatsächlich sehbaren Spiele zu einer Risikowette, welche in diesem Fall leider eher negativ ausging. Soll heißen: Warnung! Dieser Blogbeitrag enthält wenig kaum Fußball.

Nach Belarus, Belgien, Belgrad und Belfast gingen uns die Ziele, die durch die erdachte Zielfindungsnamensregel erkoren wurden, aus. Eine neue musste her, et voilà: Tiraspol in Transnistrien. Auf der Obskuritätsskala ziemlich weit oben. Ob des unfassbaren Bildungsstandes meiner Leser brauche ich dazu eigentlich nicht viele Worte über das Ziel zu verlieren, da ich aber nicht viel über Fußball schreiben kann, mache ich es trotzdem. Transnistrien liegt östlich von Moldawien, also direkt neben der Ukraine. Und hier begegnen wir dem ersten Obskuritätslevel: Je nachdem, wen man fragt, ist Transnistrien keineswegs ein eigenständiges Land, sondern Teil Moldawiens. Genau genommen antworten offiziell alle so. Außer Abchasien und Südossietien, Länder also, die ebenfalls von niemandem anerkannt werden. Selbst Russland erkennt die Pridnestrowische Moldauische Republik, so der offizielle Titel, theoretisch nicht an, auch wenn es sich anders verhält und davon auch profitiert. Dazu später mehr.
Im Zuge der Auflösung der Sowjetunion jedenfalls erstarkten in Moldawien ethnisch-nationalistische Kräfte, die gen Rumänien strebten und Politik gegen russische Ethnien sowie die russische Sprache betrieben. Beides zu Hause östlich des Dnjestr, also in Transnistrien. Es kommt zu einer Unabhängigkeitsbewegung von der Unabhängigkeitsbewegung und zu einem bewaffneten Konflikt zwischen 1990 und 1992 und endet vorläufig in einem Einfrieren des Konfliktes und einer De-facto-Unabhängigkeit unseres Ziellands. Dieses trägt Hammer-und-Sichel noch in der Fahne und im Wappen und eine ungetrübte Liebe zu Russland zur Schau, nicht nur offiziell sind russische Fahnen keine Seltenheit, auch die Bevölkerung zeigt sie oft.
Im Land stehen laut Wikipedia 1200-1400 russische Soldaten, was in Zeiten des Ukrainekonfliktes zu Spannungen mit dem Nachbarland führt. Auch finanziell unterstützt Moskau das Land, in dem es allerdings einen allumfassenden Konzern gibt, dessen Verflechtungen mit dem „Staat“ nicht immer transparent sind. Sheriff heißt er, und der geübte Fußballfan, so er denn noch nicht entnervt aufgehört hat zu lesen, erkennt hier einen ersten zarten Hinweis auf Fußball. Denn nicht nur Supermärkte, Tankstellen, Bauunternehmen, Spirituosenfabriken, Bäckereien, ein Fernsehsender sowie das transnistrische Mobilfunknetz gehören Sheriff, sondern auch der beste moldawische Fußballverein.

Aber, so leid es mir tut, vor den Fußball hat der Reisegott die Anreise gesetzt, weitere Geduld ist gefordert. Nach dem Zug nach Warschau steigen wir nämlich in den ersten Nachtreisezug, der uns nach Kiev bringt. Zehn Stunden Aufenthalt haben wir dort. Perfekt für einen Rundgang durch die wunderschöne Stadt, ausreichend um eine grobe Anmutung davon zu bekommen, in welcher Stimmung sich die Stadt rund um den umkämpften Maidan befindet. Die gute Nachricht: Auf diesen natürlich reichlich oberflächlichen Eindruck hin macht die Hauptstadt der Ukraine einen äußerst friedlichen Eindruck. Die schlechte: Neben den vielen blau-gelben Farben, die überall zu sehen sind, sind auch die rot-schwarzen des Prawji Sektor, des Rechten Sektors, wahrlich keine Seltenheit. Gezeigt von Menschen, die uns im Gespräch erzählen, sie wunderten sich darüber, dass es nicht noch mehr Unterstützung aus Deutschland für ihre Sache gäbe, schließlich hätten Deutsche und Ukrainer damals auch so gut zusammen gearbeitet. Damals, vor 45. Während es uns kalt den Rücken herunter rieselt, wird deutlich: Wer hier mit einseitigen Klarheiten hantiert, übersieht die Hälfte.

fk proleter novi sad
Hübsches, vom Park aus einsehbares Stadion, leider ohne Spiel

Für unsere Reisegruppe, und leider auch für die auf Fußball wartenden Leser, heißt die schlechte Nachricht des Tages: Das erste der beiden erhofften Spiele, Dinamo Kiev gegen Hoverla Uhzgorod, wird für uns nicht stattfinden, weil es nicht stattfindet: Es ist kurzerhand auf Montag verlegt worden. Sehr ärgerlich, aber nicht zu ändern. Also ab in den nächsten Nachtzug, der uns nach Odessa bringt, von wo aus wir uns sofort auf zum nächsten Marschrutka machen, der uns an die ukrainisch-transnistrische Grenze bringt. Was genau genommen ein Fehler ist, mit dem Zug wäre uns viel Einreisegedöns erspart geblieben, aber da der nur einmal am Tag fährt, wir aber einen Termin haben (die Sache mit dem Fußball, Sie erinnern sich dunkel, lieber Leser und liebe Leserin?) muss es eben diese Variante sein. Sie beinhaltet einen Fußmarsch über die Grenze, viele Zettel, die auszufüllen sind, inklusive zweier Aufenthaltsgenemigungsgesuchsbehördenaufenthalte in den kommenden Tagen sowie einen weiteren Marschrutka, der uns endlich, keine 52 Stunden nach Abreise in Berlin, zum Ziel bringt. Und nun, Obacht, geht es endlich zum Fußball.

Das Derby aller Derbys ist angesagt. Weltweit spricht alles nur vom großen El классики, jedes Kind weiß, wovon ich spreche: Der moldawische Rekordmeister (Ja, die transnistrischen Vereine spielen in der moldawischen Liga, was ein schönes Beispiel für das „Einfrieren“ des Konfliktes ist) Sheriff Tiraspol trifft auf den Stadtnachbarn FC Tiraspol. Tabellenzweiter gegen Tabellenvierter, wobei Sheriff noch Chancen auf den Meistertitel hat. Schnell sind wir am Sportkomplex, den Sheriff gebaut hat, bzw. immer noch baut: Ein großes (ähem) Stadion, welches 13000 Zuschauer fasst, ein kleineres mit einer Kapazität für 8000 Zuschauer und Laufbahn, eine Halle für 3500 Zuschauer, Trainingsplätze, sowie ein noch im Bau befindliches Hotel.

Stadionkomplex Sheriff Tiraspol
Links das „große“ Stadion des Sportkomplexes, rechts (erkennbar an den Flutlichtern) das kleine, in dem auch der Nachbar und heutige Konkurrent FC Tiraspol seine Heimspiele austrägt.

Dieser fleischgewordene Knaller eines Spiels findet natürlich im .. kleinen Stadion statt. Immerhin ausverkauft. Also, fast. 1490 Zuschauer. Und wir.
Wir sind mehrheitlich für den FC, das satte Rot der Trikots liegt uns mehr das Schwarz-Gelb des Gastgebers, auch die Dominanz des Sheriffkonzerns allüberall weckt nicht gerade Sympathien. Und tatsächlich geht es gut, jedenfalls 21 Minuten lang, in denen das wirklich nicht unansehnliche Spiel ausgeglichen ist. Dann beginnt die Nummer 4, der Abwehrchef des FC, seine Arbeit. Er schlägt gekonnt im eigenen Strafraum über den Ball, zack 1:0. In der 57. Minute erwirkt er durch eine gut eingeübte Grätsche in die Beine des Gegners einen zum 2:0 führenden Elfmeter, nur fünf Minuten köpft er dem Gegner den Ball kunstvoll in den Lauf und beim abschließenden 4:0 irrt er scheinbar verwirrt durch den Strafraum. Aufgebracht wedeln wir innerlich mit Geldscheinen. Nur die Müdigkeit der Reise in den Knochen kann uns von einem Platzsturm der Entrüstung abhalten. Und die wunderbar warme transnistrische Abendsonne, die uns auf unserem Tribünenplatz wärmt. Die mitgereisten FC-Fans hingegen strecken alle 36 Arme hoch, um ihrer Mannschaft trotzdem nach Abpfiff Applaus zu spenden. Nun gut, wir sind wohl doch nur Eventfans.

Ultras Sheriff Tiraspol
Sehr klein, aber sich nach allen Regeln der Ultrakunst verhaltend, die Sheriffkurve. Mit Trommel und Wechselgesang mit der Gegengerade.

Sheriffinnen
Ein hübsches Beispiel für die Omnipräsenz Sheriffs: Diese Uniform tragen die Damen unabhängig davon, ob sie im Stadion Popcorn verkaufen oder im Supermarkt kassieren.

Damit endet leider auch schon der Fußballcontent dieser Reise. Dumm gelaufen, nicht anders machbar, so ist es halt, irgendwas dazwischen entspricht der Wahrheit. Und weil ich nun nicht weiter langweilen will und das hier ja trotz allem noch ein Fußballblog ist, lasse ich die weiteren Geschichten fort, die vom ukrainischen Grenzer, der skeptisch und nervös wird, weil er uns auf unserem Tagesausflug nach Odessa für eine Abordnung von Reportern ohne Grenzen oder ähnlichem hält; oder der Schwierigkeit an der transnistrisch-moldawischen Grenze einen wichtigen Stempel zu bekommen, da es aus moldawischer Lesart ja an dieser Stelle gar keine Grenze gibt; vom Tag des Sieges am 9. Mai in einem Land, dessen Militär in Bereitschaft ist und deshalb keine Parade abhalten kann, und und und. Unbedingt erwähnt werden sollte allerdings die große Gastfreundschaft, die uns im Land zwischen Dnjestr und der Ukraine entgegenschlug. Und Grüße an den in Rostock studierenden Sohn der Frau vom Markt.