Sag mal, liebe FIFA,

bist Du nicht mehr ganz bei Trost? Gestern Abend ein fröhliches Besäufnis gehabt und anschließend Entscheidungen gefällt, obwohl Du nicht mehr gerade gucken, geschweige denn denken konntest?

Der brasilianische Stürmer Luis Fabiano hat gestern im Spiel gegen die Elfenbeinküste zwei Tore geschossen. Das erste war durchaus hübsch, keine Frage. Vor dem zweiten Tor aber spielt er den Ball zweimal mit der Hand, davon mindestens einmal mit voller Absicht. Sichtbar für jeden im Stadion und am Fernsehschirm, sogar ohne Wiederholung. Nur offenbar nicht für den Schiedsrichter. Oder jedenfalls nicht so ganz – dass da etwas faul war, roch auch dieser, schließlich befragte er Fabiano ja anschließend. Der aber entschloß sich die Unwahrheit zu sagen, er sei sich keiner Schuld bewußt. Wenn Du, liebe FIFA, nicht so rabiat mit den Bildrechten umgehen würdest, könnte ich die Fernsehbilder, die dies belegen, hier posten. Kann ich aber nicht, kann ich mir nicht leisten. Macht aber nichts, hat jeder gesehen.

Luis Fabiano zeigte sich also gestern als Betrüger und Lügner allererster Kajüte. Und das vor den Augen der fußballinteressierten Welt.

Und was machst Du, liebe FIFA?

Kürst diesen Spieler zum „Man of the Match“ und belohnst ihn also offiziell für seinen Betrug und seine Lüge.

Jetzt mal ehrlich: Der südafrikanische Wein ist ganz schön lecker, oder? Kopfschmerzen heute? Pelzige Zunge? Und diese Vuvuzelas sind auch ganz schön fies laut, hm?

Ernüchtert,
icke.

3 Antworten auf „Sag mal, liebe FIFA,“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.